Neuseeland

Englisches Flair im Pazifik, ein Land welches größer ist als England und dessen überwiegende Mehrzeit europäischer Herkunft ist, das kann nur Neuseeland sein. 2.000 Kilometer südöstlich von Australien befinden sich zwei Inseln, die zwar schon 1642 von Europäern entdeckt wurde, aber erst 100 Jahre später durch Kapitän James Cook für die englische Krone in Besitz genommen wurde, der auch die ersten Schafe auf die Insel brachte. Heute leben dort rund 4,5 Millionen Menschen und 40 Millionen Schafe. Neuseeland hat nur 16 Städte, Auckland auf der Nordinsel mit 400.000 Einwohner ist davon die größte, gefolgt von Christchurch auf der Südinsel mit 350.000. In der Hauptstadt Wellington leben gerade mal 180.000 Menschen. Also alles gemütlich und überschaubar.

Klima

Hier, fernab von Europa, herrscht ganzjährig ein mildes und angenehmes Klima, auf der Nordinsel eher subtropisch, auf der Südinsel kann es im Winter auch mal kälter werden. Durch die Lage auf der Südhalbkugel der Erde sind die Jahreszeiten hier um ein halbes Jahr verschoben, was wir als Winter bezeichnen, ist dort also in der Mitte des Jahres zu erleben. Die ideale Reisezeit für sonnendurstige Europäer liegt daher eher zwischen Oktober und April.

Sehenswertes

Die Neuseeländer lieben Touristen, und so ist es nicht verwunderlich, dass Jahr für Jahr mehr von ihnen ins Land strömen, um sich die Vielfalt der Landschaften zu betrachten,etwa in Rotorua, einem Kurort mit aktiven Geysiren auf der Nordinsel. Höhlenforscher werden in den Waitomo Caves glücklich, drei Höhlen, die man zu Fuß und mit Booten erkunden kann. Die mächtige Stalktiten sind begehrte Fotoobjekte.

Auf der Coromando-Halbinsel kann man durch subtropischen Regenwald wandern und in Thermalquellen baden. Der größte Nationalpark Neuseelands, der Fjordland-Nationalpark, liegt tief im Südwesten der Südinsel. Hier gibt es neben Pinguinen auch Seebären zu beobachten. Besucher sollten ihre Regenjacke stets dabei haben, regnet es doch dort an über 200 Tagen im Jahr. Über 600 Kilometer Wanderwege laden dort auf einen Abenteuerurlaub ein.

Unweit des Nationalparks liegt der Milford Sound, ein Gletscher, der zum Weltnaturerbe der UNESCO zählt. Hier kann man Delfine, Robben und Pinguine betrachten. Es werden Bootstouren angeboten und es gibt ein Unterwasserobservatorium. Und wenn man schon im Süden ist, kann man auch gleich mal in Queenstown vorbeischauen, hier fühlen sich vor allem die Bungeespringer gut aufgehoben, wurde der Sport dort angeblich hier entdeckt. Mountainbiken, Jetboot und Skifahren, alles ist hier möglich.

Auf der Rückfahrt sollten sie unbedingt in der englischsten Stadt auf Neuseeland Halt machen, in Christchurch, gleichzeitig auch der ältesten Stadt der beiden Inseln. Leider hat das letzte Erdbeben im Februar 2011 viele denkmalgeschützte historische Bauten zerstört. Die über 100 Jahre alte Straßenbahn fährt allerdings wieder, sehr zur Freude der Touristen.

Haere mai! Willkommen!